One-Pot-Fermente
- Simone Matouch
- 26. März
- 1 Min. Lesezeit
Ich fermentiere seit vielen Jahren – aber nach Rezept arbeite ich selten..

Ich probiere gern immer wieder Neues aus. Kochbücher sammle ich fast so gern wie Kräuter – sie sind Ispiration, nur zubereiten tue ich selten genau danach.
Deshalb gibt’s bei mir meistens One-Pot-Fermente: Gemüse der Saison, am liebsten aus dem eigenen Garten, zerkleinert, gesalzen (bei mir 2% Salz vom Gemüse-Gewicht), gut durchgeknetet, der Rest geschieht von alleine – ganz simpel, ganz direkt. Wilde Fermentation.
Etwa 5–6 Tage bei Raumtemperatur, danach noch rund 14 Tage Nachreife. Der Geschmack wird mit der Zeit immer runder.
Meine Standardzutat: braune Senfkörner – ich liebe sie, v.a. wegen der Farbe. Je nach Ferment kommen noch dazu: grüner Pfeffer, Schinusbeeren, Lorbeer, Kümmel – oder was gerade passt.
Was ich auch gerne mache: Meine selbst gezogenen Sprossen zugeben. Roh vertrage ich sie nicht gut, im Ferment hingegen sehr. Deutlich bekömmlicher – und geschmacklich spannend. Mehr braucht es für mich gar nicht.







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